| Gegner Analyse |
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Wenn Sie Ihre Gegner aufmerksam beobachten, können Sie die Stärke deren Hände besser einschätzen.
Nur wenige Variablen im Poker spielen eine so wichtige Rolle wie Ihre Konzentrationsfähigkeit. Indem Sie auf die Aktionen Ihrer Gegner achten, können Sie lernen, welche Züge Sie von den einzelnen Mitspielern zu erwarten haben. Dabei sollten Sie Ihre Gegner nicht nur dann beobachten, wenn Sie selber im Spiel sind, sondern jederzeit, Sie werden so wertvolle Informationen gewinnen können! Indem Sie sich auf das Spiel konzentrieren erfahren Sie wann ein Spieler loose, tight, passiv oder aggressiv spielt und welchen Einfluss die Position bei der Entscheidung mitzubieten hat. Sobald Sie die Spielweise Ihrer Mitspieler durchschaut haben, können Sie effektive Strategien entwickeln, um sie zu schlagen. Obwohl eine solide Grundstrategie Ihnen helfen wird, beim Hold’em zum Gewinner zu werden, ist das alleine noch nicht genug. Sie müssen sich mit Ihrer Strategie an die anderen Spieler im Pot anpassen. Poker ist ein situationsbedingtes Spiel, d.h. jede Situation bedarf einer unabhängigen Analyse. Frühes Erhöhen Wenn ein Spieler, der mit jeder vierten Hand erhöht, auf einer frühen Position erhöht, müssen Sie darauf anders reagieren als bei einem Spieler, der nur mit jeder vierzigsten Hand erhöht. Dieser Grundsatz sollte eigentlich recht offensichtlich sein. Der erste Spieler könnte ohne weiteres eine Hand wie z.B. A-7 gleicher Farbe oder K-J mit unterschiedlicher Farbe habe, wenn er regelmäßig erhöht. Daher sollten Sie sich keine übermäßigen Sorgen machen, sondern mit wirklich jeder Hand mitbieten, mit der Sie auf Ihrer Position normalerweise erhöhen würden. Idealerweise entscheidet sich das Spiel dann zwischen Ihnen und dem Maniac - in aller Regel dürften Sie hierbei die bessere Hand haben. Falls der Spieler, der auf früher Position erhöht, aber einen tighten Spielstil verfolgt, sollten Sie mit allem, außer mit einer wirklich ausgezeichneten Hand, aussteigen. Wenn der Spieler so gut wie nie erhöht, muss er wirklich, wirklich gute Karten auf der Hand haben. Aber welche Hand kann das sein? Es gibt nur wenige Hände, die hier zur Auswahl stehen: A-A, K-K, Q-Q oder vielleicht A-K. Es macht also wenig Sinn, mit J-J mitzugehen, auch wenn das normalerweise eine gute Hand ist. Am sichersten fahren Sie, wenn Sie in dieser Situation nur A-A, K-K oder A-K gleicher Farbe spielen, ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie unterliegen zu groß. Mitgehen Reagieren Sie anders, wenn tighter Spieler mitgeht, als wenn ein looser Spieler mitgeht. Wenn ein tighter Spieler mitgeht, ist es viel wahrscheinlicher, dass er gute Karten hat, als bei einem loosen Spieler. Der tighte Spieler wird mit schlechten Karten nicht in den Pot gehen. Aber bloß weil er nicht erhöht, muss das nicht heißen, dass er keine guten Karten auf der Hand hat. Tight-passive Spieler gehen normalerweise nur mit Händen wie 10-10, A-Q, K-Q gleicher Farbe, oder vielleicht einmal mit A-K oder J-J mit, es sind also wirklich gute Karten nötig, um hier zu erhöhen. Wenn Sie Karten wie z.B. A-Q oder 10-10 haben, tun Sie besser daran, nur mitzugehen. Im entgegen gesetzten Fall können Sie aggressiv spielen, wenn ein looser Spieler mitgeht, um ihn so im Pot zu isolieren. Wenn Sie auf der Bottonposition oder direkt daneben sitzen, können Sie mit jeder Hand erhöhen, die Sie gespielt hätten, falls alle vor Ihnen ausgestiegen wären. Selbst mit schwächeren Karten, wie beispielsweise K-T haben Sie immer noch eine realistische Chance, die beste Hand zu halten. Darüber hinaus haben Sie durch Ihre Position einen Vorteil. |








