| Heads Up 1 |
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Auch wenn Sie in einem Pot mit nur zwei Spielern sind können Sie gegen eine anständige Hand die Nase vorn haben.
Obwohl Sie Hände wie Second Pairs in einem Pot mit zwei Spielern nicht automatisch aufgeben müssen, ist es manchmal sinnvoll sich auf dem Turn aus dem Spiel zu verabschieden. Wenn Ihr Gegner auf dem Flop geboten hat und nun auch noch auf dem Turn bietet, heißt das in aller Regel, dass er eine ziemlich gute Hand hat. Es ist also meist besser an diesem Punkt mit einem Second Pair auszusteigen, vor allem wenn Ihr Gegner ein tighter Spieler ist. Wenn Sie gegen einen Maniac oder einen sehr loosen Gegner spielen, können Sie mit seinen Geboten mitgehen und auf das Beste hoffen. Eine weitere Situation in der Sie durch Aussteigen in den meisten Fällen wahrscheinlich Geld sparen ist dann, wenn Sie mit einem Top Pair oder einem Overpair auf dem Flop geboten haben, die Turn-Karte aber für Sie völlig nutzlos ist und Ihr Gegner unerwartet bietet. Hier zwei Beispiele: Beispiel 1 Die Gemeinschaftskarten sind 3-5-10 und Sie bieten mit Q-10 auf dem Flop. Auf dem Turn wird ein König aufgedeckt und Ihr Gegner gibt ein Gebot ab. Auch wenn er vielleicht teilweise blufft ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie besiegt sind. Steigen Sie also aus und warten Sie auf die nächste Runde anstatt zwei große Gebote zu riskieren. Beispiel 2 Die Gemeinschaftskarten sind 2-7-J und Sie bieten mit K-K auf dem Flop. Auf dem Turn wird ein Ass aufgedeckt und Ihr Gegner gibt ein Gebot ab. Wenn er ein Ass hat, fehlen Ihnen zwei Outs – und es ist recht wahrscheinlich, dass er ein Ass hat, da dies beim Hold’em die am häufigsten gespielte Karte ist. Außerdem wird Ihrem Gegner diese Karte vermutlich genauso wenig willkommen sein wie Ihnen, wenn Sie ihm nicht weiterhilft. Es tut zwar weh, zwei Könige wegzuwerfen, aber in diesem Fall ist das beinahe immer die richtige Entscheidung. Nur gegen Spieler die gern und oft täuschen oder bluffen ist Mitgehen die richtige Entscheidun |








