| River - Risikohand |
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Wie spielt man eine Risikohand auf dem River ?
Zu Risikohänden gehören solche Hände, bei denen Sie – basierend auf dem Wert Ihrer Karten und der vorausgegangenen Aktionen – nicht davon ausgehen, dass es die beste Hand auf dem River ist. Typische Beispiele hierfür sind 9-9, wenn die Gemeinschaftskarten K-Q-6-6-5 sind, oder Q-J mit den Gemeinschaftskarten A-J-10-9-6. Wenn Sie als letztes an der Reihe sind und die Spieler vor Ihnen weitergegeben haben, sollten auch Sie weitergeben. Auch wenn Ihre Hand nicht übermäßig stark ist, so ist sie doch gut genug, um weiter im Spiel zu bleiben. In dieser Situation zu bluffen wäre allerdings keine sehr gute Idee, denn Gegner mit besseren Karten würden mit Ihrem Gebot mitgehen, Spieler mit schlechteren Karten würden hingegen aussteigen - Sie verlieren also in jedem Fall ein Gebot. Wie bereits in hier beschrieben ist es am besten weiterzugeben und zu hoffen, dass auch Ihre Gegner eher schwache Karten auf der Hand haben. Wenn ein anderer Spieler bereits geboten hat, ist die Entscheidung für Sie nun wesentlich schwieriger. Sie können nicht automatisch mitgehen, wie es mit einer 50-50-Hand möglich wäre, denn in den allermeisten Fällen sind Sie in dieser Situation mit Ihren Karten unterlegen. Sie müssen also überlegen, ob der Preis, den der Pot Ihnen bietet, angemessen ist und so Ihr Mitgehen rechtfertigt. Oftmals wird dieses Entscheidung ziemlich knapp ausfallen. Wenn Sie niemals mit einer Gewinnerhand aussteigen (d.h., wenn Sie in solchen 50-50-Situationen immer mitgehen), ist das ein Zeichen dafür, dass Sie zu oft mitgehen. Wenn Sie Ihre Chancen realistisch einschätzen, werden Sie so auf Dauer mehr Gewinn erzielen, als wenn Sie zu riskant spielen. Indem Sie die Aktionen während des Spiels verfolgen und sich auf den Spielstil Ihrer Gegner konzentrieren, können Sie in den meisten Fällen die richtige Entscheidung treffen. Manchmal wird es Ihnen so erscheinen, als ob Sie in jedem Fall auf Null herauskommen, nämlich wenn der Preis den der Pot bietet ebenso viel beträgt wie die Summe, die Sie zahlen müssen um mitzugehen. (Wenn der Pot Ihnen beispielsweise Chancen von 9 zu 1 bietet und Sie davon ausgehen in 10% der Fälle zu gewinnen.) In solchen Fällen müssen Sie allerdings noch einen zusätzlichen Faktor bedenken: Wenn nach Ihnen und dem Bieter noch andere Spieler an der Reihe sind, sollten Sie tendenziell eher aussteigen. Der Grund hierfür ist, dass andere Spieler Sie vielleicht überbieten werden – ein recht sicheres Zeichen dafür, dass Sie mit Ihrer 50-50-Hand keine Chance haben. Wenn Sie als letztes an der Reihe sind, können Sie öfters mitgehen, wenn Sie denken, dass die Potchancen angemessen sind. |








